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	<title>Pantanal &#8211; Travel &amp; Wildlife</title>
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		<title>Soja und Rinder: Die Schattenseiten des brasilianischen Wirtschaftsbooms</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cora]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Feb 2024 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
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					<description><![CDATA[Unsere Fahrt durch Brasilien hat uns nicht nur die schönen Seiten des Landes gezeigt. Hier ein kleiner Einblick.]]></description>
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<p>Karneval, Samba und Traumstrände. Bandenkriminalität, Drogenhandel. Amazonas-Regenwald und Abholzung. Das ist es, wofür Brasilien in Europa bekannt ist. Dabei wird oft vergessen, dass Brasilien die grösste Volkswirtschaft Lateinamerikas ist und ein wichtiger Akteur in der Weltwirtschaft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tausende Kilometer Soja</h2>
</div>
</div>



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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Traktor spritzt Pflanzenschutzmittel auf ein Sojafeld.</figcaption></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p>Auf unserer Reise durch den Westen Brasiliens konnten wir diese Entwicklung mit eigenen Augen beobachten. Wir fuhren auf der BR-163, einer Fernstrasse, die den gesamten Westen verbindet und auch als «Soja-Highway» bekannt ist. Soja bekamen wir auch reichlich zu sehen. Über 500 Kilometer lang ersteckten sich rechts und links der Strasse nur Felder, Werbeplakate für Pflanzenschutzmittel von grossen bekannten Firmen, und Silos von Global Playern wie der chinesischen Firma COFCO INTL. 3500 Kilometer lang ist die wirtschaftliche Lebensader der Region. Die Strasse schafft Arbeitsplätze im Agrarsektor zum Fahren ist sie jedoch extrem langweilig und gefährlich.</p>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Die BR-163 ist eng, nur zweispurig, und voller Lastwagen auf dem Weg zum nächsten Flusshafen in Itautuba. Dort wird die Ware denn Amazonas hinunter in die ganze Welt verschifft. Laut dem Observatory of Economic Complexity (einer Datenvisualisierungsseite des MIT) exportierte Brasilien 2021 Sojabohnen im Wert von 39 Milliarden US-Dollar, hauptsächlich als Tierfutter, nach China (US$ 27.2 Mrd.), Spanien, Thailand, in die Niederlande und in die Türkei (jeweils rund US$ 1 bis 1.6 Mrd.).</p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Brasilien ist der weltweit grösste Exporteur von Sojabohnen, und im Bundesstaat Mato Grosso mit einer Fläche von 900&nbsp;000  Quadratkilometern werden 26% davon angebaut. Dafür wurden laut dem letzten Bericht von MapBiomas (2023) im Laufe der Jahre fast 50% des ursprünglichen Amazonas-Übergangsgebiet abgeholzt. Denn Mato Grosso liegt zwischen Amazonas und Pantanal und hat ein eigenes Ökosystem: die Feuchtsavanne Cerrado. Sie spielt eine wichtige Rolle für die Wasserversorgung Brasiliens, da sie Wasser speichert und damit viele Flüsse speist. Doch für den Ackerbau muss der Wald gerodet und der nährstoffarme Boden stark gedüngt werden. Nicht gerade förderlich für den Erhalt des Ökosystems.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large has-custom-border is-style-rounded"><img decoding="async" src="https://travel.mylife4.net/wp-content/uploads/2024/02/20231214_184249-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-478" style="border-radius:18px;aspect-ratio:4/3;object-fit:cover"/><figcaption class="wp-element-caption">Rinder vor einem Paranussbaum.</figcaption></figure>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Rinderzucht zur Abwechslung</h2>



<p>Die Sojabohne wird hauptsächlich als Tierfutter verwendet. Das ist das zweite Bild, dass sich einem in der Region bietet. Riesige gerodete Felder mit weissen Rinderherden. Nur die 50 Meter hohen Paranussbäume stehen noch, denn sie stehen unter Naturschutz und dürfen nicht gerodet werden. Auf den Strassen begegnet man doppelstöckige Viehtransporter. Dicht gedrängt sind die Tiere auf dem Weg zum Schlachthof. Die Firma JBS prägt das Bild. Sie exportieren Fleisch in die ganze Welt, viel nach China, aber sie sind auch führend im Export von Halal-Fleisch in den Nahen Osten. Vor einer der riesigen Produktionsstätten weht sogar die iranische Flagge.</p>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
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<figure class="wp-block-image size-large has-custom-border is-style-rounded"><img decoding="async" src="https://travel.mylife4.net/wp-content/uploads/2024/02/20231221_102542-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-480" style="border-radius:18px;aspect-ratio:4/3;object-fit:cover"/><figcaption class="wp-element-caption">Blick auf den Fluss Jurena bei ONF.</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">Hoffnung auf nachhaltige Entwicklung</h2>



<p>Die Rinderzucht stellt die Region vor die gleichen Probleme wie der Sojaanbau. Die Entwaldung. Viele haben uns erzählt, dass vor 40 Jahren die ganze Gegend bewaldet war. Heute sieht man kaum noch ursprünglichen Wald. Aber es gibt ihn noch.</p>
</div>
</div>



<p> Einige indigene Reservate sind noch bewaldet und die französische Organisation ONF betriebt zusammen mit Peugeot ein Klimakompensationsprogramm in der Nähe von Alta Floresta. Dort wird auf einer Fläche von 108&nbsp;000 Quadratkilometer zur nachhaltigen Bewirtschaftung des Amazonaswaldes geforscht. Ein wunderschöner Wald am Ufer des Flusses Jurena, aber leider noch die Ausnahme in der Region. Hoffen wir, dass es gelingt, die lokale Einstellung zu ändern, dass der Wald für die Rinderzucht abgeholzt werden muss. Denn dass es auch anders geht, zeigt ONF auf der Fazenda São Nicolau.</p>
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			</item>
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		<title>Ameisenbär, Jaguar und Co.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cora]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2024 18:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Pantanal]]></category>
		<category><![CDATA[Tiere]]></category>
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					<description><![CDATA[Tiere gibt es im Pantanal viele zu sehen. Hier ein paar unserer Eindrücke und Begegnungen.]]></description>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Im Pantanal haben wir viele Tiere gesehen. Hier ein kleiner Überblick über unsere Begegnungen mit den Säugetieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grosser Ameisenbär</h2>



<p>Nach 10 Stunden Fahrt, auf den letzten 40 km der Schotterpiste, mussten wir plötzlich anhalten. Da, im Licht der untergehenden Sonne, ein Ameisenbär zwischen grasenden Kühen auf der Suche nach Nahrung.</p>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Ameisenbären werden bis zu 2 m gross (mit Schwanz) und 40 kg schwer. Dieser war auch nicht gerade klein. Aber er lief nur friedlich hin und her auf der Suche nach Ameisen und Thermiten, von denen er bis zu 35&nbsp;000 am Tag frisst.</p>



<p>Wir hatten grosses Glück, Tamandua Bandeira (wie sie in Brasilien genannt werden) sind Einzelgänger und beanspruchen ein Revier von ein mehreren Quadratkilometer. Wir haben auch nur zwei gesehen, einen am ersten Tag im Pantanal und einen am vorletzten.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large has-custom-border is-style-rounded"><img decoding="async" src="https://travel.mylife4.net/wp-content/uploads/2024/02/Ameisenbaer-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-497" style="border-radius:18px;aspect-ratio:4/3;object-fit:cover"/><figcaption class="wp-element-caption">Ameisenbär. Foto: M. Schumacher</figcaption></figure>
</div>
</div>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Der kleine Ameisenbär oder Tamandua ist uns leider lange nicht lebend über den Weg gelaufen. Oft lag er überfahren im Strassengraben. Doch in Bolivien hatten wir um 4 Uhr morgens Glück. Hoch oben auf dem Baum konnten wir ihn für einen kurzen Moment beobachten.</p>
</div>
</div>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">Jaguar</h2>
</div>
</div>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Etwas lief weit vor uns über die Strasse. Zu spät haben wir bemerkt, dass es ein Jaguar sein könnte, aber die Spuren im Sand haben es bestätigten. Na ja, wir haben ja noch ein paar Wochen Zeit im Pantanal, dachten wir uns, da sehen wir bestimmt noch einen.</p>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
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<figure class="wp-block-image size-large has-custom-border is-style-rounded"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2024/02/Jaguar-hembra-1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-504" style="border-radius:15px;aspect-ratio:4/3;object-fit:cover" srcset="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2024/02/Jaguar-hembra-1-1024x683.jpg 1024w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2024/02/Jaguar-hembra-1-300x200.jpg 300w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2024/02/Jaguar-hembra-1-2000x1333.jpg 2000w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2024/02/Jaguar-hembra-1.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Jaguarweibchen beim Fluss Pixaim. Foto: M. Schumacher</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:50%">
<p>Tja, so einfach war es dann doch nicht. Auf der Flussfahrt von Corumbá nach Porto Jofre hatten wir kein Glück und auch auf unserer ersten Jaguartour mussten wir sie eher aus ihrem Versteck erahnen. Obwohl im Pantanal die meisten Jaguare leben und sie hier mit Abstand am leichtesten zu sehen sind. Aber er ist uns dann doch noch vor die Kamera gelaufen.</p>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Wir wollten noch kurz am Fluss Pixaim halten und dann entscheiden, wo wir übernachten sollen. Als wir ausgestiegen sind, hat Cora etwas gesehen und schnell das Fernglas geholt. Es war aber doch wieder nur ein Laubhaufen, dachte Cora und Michi lachte sie noch aus. Aber weit gefehlt, wieder das Fernglas aufgesetzt, da lag die Jaguardame und hat uns vom anderen Ufer aus beobachtet. Das Fellmuster macht es fast unmöglich, die Jaguare im Unterholz zu sehen. Sie verstecken sich unglaublich gut. Aber wenn man sie sieht, kann man sie an ihrem Muster identifizieren, denn wie der Fingerabdruck eines Menschen ist auch jedes Fellmuster einzigartig.</p>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:50%">
<p>Da wir aber schon so viel von anderen Reisenden gehört haben, die stundenlang einen Jaguar beobachtet haben, wollten wir es doch noch einmal versuchen. Wir fuhren die Transpantaneira zurück und klopften noch einmal bei Yuca an. Yuca ist Fischer und stellte uns sein Sohn und sein Boot zur Verfügung, um die Jaguare zu beobachten.</p>



<p>Also auf ein Neues.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-container-core-column-is-layout-8a368f38 wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:50%">
<figure class="wp-block-image size-large has-custom-border is-style-rounded"><img decoding="async" src="https://travel.mylife4.net/wp-content/uploads/2024/02/Jaguar1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-499" style="border-radius:15px;aspect-ratio:4/3;object-fit:cover"/><figcaption class="wp-element-caption">Jaguarmännchen Bororo auf der Jagd. Foto: M. Schumacher</figcaption></figure>
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<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Um 7 Uhr fahren wir los und bis 11 Uhr sehen wir nichts. Doch dann, wieder Flussabwärts, sass er hoch oben am Flussufer. Bororo. Ein grosses Jaguarmännchen. Völlig unbeeindruckt von uns schaute er sich um, wechselte die Position und schlief weiter. Irgendwann kamen ein paar Affen in der Nähe vorbei, die waren interessanter. Aber er schlief erst mal seine Siesta. Logisch bei 35 Grad im Schatten.</p>



<p>Dann hat ihn doch der Hunger gepackt und er machte sich auf die Pirsch. Jaguare jagen vor allem Hirsche, Gürteltiere, Affen oder Faultiere, im Pantanal aber auch sehr gerne Kaimane. Im Gegensatz zu anderen Katzen, sind sie überhaupt nicht wasserscheu und so begleiteten wir ihn flussabwärts zur Jagd. Immer wieder schwamm er im Fluss und schaute genau, was sich im Wasser befinden könnte, um sich möglichst lautlos anzuschleichen. Aber wir hatten kein Glück und die Kaimane flüchteten immer vorher. Irgendwie haben sie das gespürt, denn auf einmal waren fast keine Kaimane mehr da und vorher liessen sie sich auch nicht vom Boot aus der Ruhe bringen.</p>



<p>Normalerweise haben Jaguare riesige Reviere. Aber im Pantanal gibt es aber so viel Beute und eine so hohe Dichte an Jaguaren, dass sie viel näher beieinander leben. Toll, um sie zu beobachten. Nach drei Stunden mit Bororo machen wir uns auf den Heimweg und treffen noch eine Mutter mit ihrem Nachwuchs und zwei weitere Männchen beim Schwimmen. Ein unvergesslicher Tag für uns.</p>
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<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">Tapir</h2>
</div>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large has-custom-border is-style-rounded"><img decoding="async" src="https://travel.mylife4.net/wp-content/uploads/2024/02/Tapir-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-503" style="border-radius:18px"/><figcaption class="wp-element-caption">Tapir im Sumpf. Foto: M. Schumacher</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Der Tapir, in Südamerika auch Anta genannt, ist der grösste Pflanzenfresser der neotropischen Regenwälder. Diese Gattung lebte bereits vor 14 Millionen Jahren und war mal sehr vielfältig. Heute gibt es nur noch fünf lebende Arten. Vier Arten leben in Mittel- und Südamerika, die fünfte in Südostasien. Tapire sind nachtaktiv und leben in der Nähe von Gewässern. In unserem Fall haben wir den Tapir im Pantanal zwar zweimal am Tag beobachten können. Das erste Mal sahen wir ihn beim Wandern. Da stand er plötzlich vor uns, mitten auf dem Weg. Wir standen alle drei für ein paar Sekunden still, dann entschied der Tapir, dass wir doch eine Gefahr darstellen und flüchtete ins Unterholz. Zum Glück, denn Tapire können sich mit ihren grossen Eckzähnen gut verteidigen.</p>



<p>Ein paar Tage später sahen wir am späten Nachmittag einen anderen, viel grösseren Tapir auf Nahrungssuche. Er lief entspannt durch das Gebüsch, bis er sich in einen Tümpel setzte, um sich auszuruhen. Wir standen einfach auf der Strasse und konnten den Tapir in Ruhe beobachten.</p>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Tapire sind ein wichtiger ökologischer Faktor in den Tropenwäldern, da sie durch ihren Kot überall Samen verteilen. Leider gibt es immer weniger Tiere, denn obwohl sie auch von Raubkatzen oder Kaimanen gejagt werden, ist der Mensch durch Jagd und Lebensraumzerstörung die grösste Gefahr.</p>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">Riesenotter</h2>
</div>
</div>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Den ersten Riesenotter sahen wir am Fluss Miranda in Mato Grosso do Sul. Lustigerweise waren alle Parteien neugierig. Denn dieses Exemplar der eher scheuen Tiere kam bis ganz an das Boot heran und beäugte uns ganz genau. Mit einer Länge von bis zu zwei Metern und einem Gewicht von über 20 kg ist er der grösste im Süsswasser lebende Otter.</p>



<p>Aber im gleichen Gebiet wie der Riesenotter, der Ararinha in Brasilien, lebt auch der kleinere südamerikanische Fischotter, der Lontra. Wir haben also definitiv beide gesehen, welchen wann, da sind wir uns nicht so sicher, denn die Guides sprachen immer ein bisschen von beiden.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large has-custom-border is-style-rounded"><img decoding="async" src="https://travel.mylife4.net/wp-content/uploads/2024/02/Otter-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-501" style="border-radius:15px"/><figcaption class="wp-element-caption">Otter am Fisch fressen. Foto: M. Schumacher</figcaption></figure>
</div>
</div>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Wir sahen immer wieder Paare, die miteinander spielten oder jagten, und ein Otterpaar konnten wir sogar beim Fressen beobachten. Sie beissen den Fischen gleich den ganzen Kopf ab, zusammen mit den trüben Augen und den spitzen Zähnchen sind sie spätestens dann nicht mehr ganz so <em>härzig</em>. Aber definitiv ein Highlight.</p>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">Capybara</h2>
</div>
</div>



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<figure class="wp-block-image size-large has-custom-border is-style-rounded"><img decoding="async" src="https://travel.mylife4.net/wp-content/uploads/2024/02/Capybara-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-498" style="border-radius:15px"/><figcaption class="wp-element-caption">Capybara mit Nachwuchs.
Foto: M. Schumacher</figcaption></figure>
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<p>Das Cabybara oder Wasserschwein gehört zur Familie der Meerschweinchen und ist mit einem Gewicht von bis zu 65 kg das grösste lebende Nagetier.</p>



<p>Diese Tiere sind uns auf unserer Reise durch Brasilien immer wieder begegnet. Man findet sie östlich der Anden und sie halten sich vorwiegend im Wasser auf. Trotz ihrer Masse und ihres plumpen Körperbaus können sie sich dank ihrer Schwimmhäute zwischen den Zehen schnell im Wasser fortbewegen. Abends kommen sie ans Ufer, um Gras zu fressen.</p>
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<p>Capybaras scheinen manchmal unbezwingbar und furchtlos zu sein. Wir sahen sie mitten durch Teiche voller Kaimane schwimmen. Wahrscheinlich waren die Tiere schon gross genug, dass die Kaimane keine wirkliche Gefahr mehr darstellten, denn auf ihrem Speiseplan stehen sie allemal.</p>



<p>Soweit zu den unzähligen Säugetieren. Wir haben auch Hirsche und Füchse gesehen, es gibt auch noch viele andere Wildkatzen. Doch jedes einzelne Tier würde den Rahmen sprengen. Deshalb hier mal unsere Highlights. Vielleicht ein andermal mehr.</p>
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		<title>Ein Feuchtgebiet in Flammen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cora]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Dec 2023 21:35:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Pantanal]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Waldbrände]]></category>
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					<description><![CDATA[40 Grad, kein Schatten und eine düstere Atmosphäre. Die Sonnenstrahlen können das, was wie Nebel aussieht, nicht durchdringen. Aber es riecht nach Asche und man kann den Rauch vorbeiziehen sehen. Rechts und links verbrannte Bäume, Alligatoren am Ufer und die eine oder andere grüne Insel, die das verheerende Feuer überstanden hat. Ein Kilometer nach dem &#8230; <p class="link-more"><a href="https://travelandwildlife.de/ein-feuchtgebiet-in-flammen/" class="more-link">Read more<span class="screen-reader-text"> "Ein Feuchtgebiet in Flammen"</span></a></p>]]></description>
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<p>40 Grad, kein Schatten und eine düstere Atmosphäre. Die Sonnenstrahlen können das, was wie Nebel aussieht, nicht durchdringen. Aber es riecht nach Asche und man kann den Rauch vorbeiziehen sehen. Rechts und links verbrannte Bäume, Alligatoren am Ufer und die eine oder andere grüne Insel, die das verheerende Feuer überstanden hat. Ein Kilometer nach dem anderen, seit wir den Fluss Cuiabá betreten haben.</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" width="796" height="802" src="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2023/12/Screenshot-2023-12-16-220004-1.png" alt="" class="wp-image-448" style="width:auto;height:300px" srcset="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2023/12/Screenshot-2023-12-16-220004-1.png 796w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2023/12/Screenshot-2023-12-16-220004-1-298x300.png 298w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2023/12/Screenshot-2023-12-16-220004-1-150x150.png 150w" sizes="(max-width: 796px) 100vw, 796px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: LASA. Verbrannte Fläche 2023 im Pantanal.</figcaption></figure>
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<p><strong>Das Pantanal</strong></p>



<p>Das Pantanal ist das grösste tropische Feuchtgebiet der Welt und liegt im Herzen Brasiliens. Während der Regenzeit steht fast das gesammte Gebiet unter Wasser. Jetzt wird es aber seit Wochen von schweren Waldbränden heimgesucht. Nach Angaben des brasilianischen Labors für Umweltsatellitenanwendungen haben sich 2023 schon über eine Million Hektar von Frühlingsgrün in Aschgrau verwandeln.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2023/12/14-DSCF0696-1-1024x683.jpg" alt="Foto von Michi Schumacher" class="wp-image-447" style="aspect-ratio:16/9;object-fit:cover;width:auto;height:300px" srcset="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2023/12/14-DSCF0696-1-1024x683.jpg 1024w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2023/12/14-DSCF0696-1-300x200.jpg 300w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2023/12/14-DSCF0696-1-2000x1333.jpg 2000w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2023/12/14-DSCF0696-1.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto von Michi</figcaption></figure>



<p>Mitten im Frühling. Der November markiert den Beginn der Regenzeit. Zumindest war das bisher immer der Fall. Doch in diesem Jahr hat es wochenlang keinen Tropfen Wasser gegeben, und jetzt ist es Mitte Dezember. Der niedrige Wasserstand der Flüsse in Verbindung mit der großen Trockenheit begünstigt die Ausbreitung der Brände zusätzlich.</p>



<p><strong>Was verursacht diese Brände?</strong></p>



<p>Die Landwirte bereiten ihr Land auf die nächste Saison vor. Sie verbrennen das trockene Gras, um es zu erneuern. Oft ohne jegliche Sicherheitsvorkehrungen. Das Feuer gerät ausser Kontrolle und die wenigen Feuerwehrleute stehen vor einer gewaltigen Aufgabe. Hinzu kommt, dass sie kaum Ausrüstung haben und es schwierig ist, die Brandherde zu erreichen.</p>



<p>Oder es kommt zu einem Unfall, wie bei der Kollision einer Baumaschine auf der Transpantaneira mit einem Strommast. Anstatt das Feuer zu löschen oder eine Warnung auszusprechen, rannte der Mann davon. Diese Geschichte wiederholt sich Jahr für Jahr, aber sie ist nicht immer so verheerend wie in diesem Fall. Es handelt sich nicht immer um ein so grosses Gebiet und nicht immer ist der Kern des Nationalparks betroffen. Und es ist auch nicht immer der Mensch schuld.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2023/12/11-DSCF0807-1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-444" style="aspect-ratio:16/9;object-fit:contain;width:auto;height:300px" srcset="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2023/12/11-DSCF0807-1-1024x683.jpg 1024w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2023/12/11-DSCF0807-1-300x200.jpg 300w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2023/12/11-DSCF0807-1-2000x1333.jpg 2000w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2023/12/11-DSCF0807-1.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto von Michi</figcaption></figure>



<p>In diesem Jahr hat das El-Niño-Phänomen die Regenfälle, die normalerweise im Oktober oder November anfangen, verzögert. Jetzt bilden sich in der hohen Luftfeuchtigkeit und Hitze Gewitter, aber es fällt kaum Wasser, nur die Blitze schlagen in die trockenen Bäume und Sträucher ein. Letztlich waren es diese Blitze, die die Brände in Porto Jofre verursacht haben.</p>



<p><strong>Was kann man tun?</strong></p>



<p>Wenig.</p>



<p>Die Extremsituationen nehmen zu, die brasilianische Regierung tut wenig, um die Situation zu verbessern, und noch weniger wird gegen das illegale Abbrennen unternommen. Hinzu kommen ausländische Projekte mit kleinen Auswirkungen, aber wenn man die Gesamtsituation betrachtet, ändert sich nichts. Und der Klimawandel ist ein weltweites Problem.</p>



<p>Es bleibt nur, die Bedeutung dieser Region mit der des Amazonas gleichzusetzen, denn sie ist für die Biodiversität nicht weniger wichtig.</p>
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