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	<title>Landcruiser &#8211; Travel &amp; Wildlife</title>
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		<title>Rauf und runter, Kurve rechts, Kurve links</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cora]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jan 2025 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Landcruiser]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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					<description><![CDATA[Und so ging es 48 Stunden bis wir endlich am Ziel ankamen. Unser Ausflug in das Tal des Widerstandes des Inkas und wieso es in Peru so lange geht bis man am nächsten Ziel ankommt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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<p>Wir sitzen im Auto, die Heizung läuft auf Hochtouren, die Fenster sind weit geöffnet. Langsam geht es bergauf und bergab. Maximal 15 km/h schaffen wir, obwohl der Motor Höchstleistung bringen muss. Und die Tankanzeige sinkt schneller als sie sollte. Wir haben nicht damit gerechnet, dass es so langsam vorwärts geht und wir haben definitiv zu wenig getankt. Das wird spannend.</p>



<p>300 Kilometer in 24 Fahrstunden, das haben wir auf unserer zweitägigen Tour durch das Tal des letzten Zufluchtsorts der Inkas geschafft. Oder wie sie es lieber nennen: das Tal des Widerstands.</p>
</div>
</div>



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</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Peru ist unter Overlander (Autoreisende) für seine abenteuerlichen Strassen bekannt. Das bekommen wir zu spüren. Noch voller Zuversicht entscheiden wir uns am Morgen, nicht durch das Amazonas-Tiefland zu fahren, sondern die schönere Route über die Berge zu nehmen. So weit ist es ja laut Google Maps nicht und so lange dauert es auch nicht, 10 Stunden sagt Google. Tja, Google, wie so oft hier im Süden, hätten wir deinen Angaben mal wieder lieber nicht vertraut. (Wie Google uns immer wieder in die Irre führt, dazu irgendwann mal ein anderer Beitrag).</p>
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<p>Die Strecke ist wunderschön. Sie führt uns zunächst durch den tropischen Regenwald, durch Kaffeeplantagen, vorbei an Mango- und Avocadobäumen voller Früchte. Leider ist es steil, die Bäume sind hoch und wir kommen nicht an die Früchte heran. Aber wir geniessen weiterhin die Aussicht.</p>



<p>Die Dörfer sind klein, eher arm, aber ordentlich und gepflegt. Jedes Haus hat ein kleines Blumenbeet, das jetzt im südlichen Frühling in voller Blüte steht. Wie gesagt, wirklich schön.</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2025/01/Vilcabamba_Pass-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1154" style="aspect-ratio:3/4;object-fit:cover;width:auto;height:300px" srcset="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2025/01/Vilcabamba_Pass-768x1024.jpg 768w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2025/01/Vilcabamba_Pass-225x300.jpg 225w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2025/01/Vilcabamba_Pass.jpg 1200w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Nahe am Abgrund entlang.</figcaption></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h2 class="wp-block-heading">Der letzte Zufluchtsort der Inkas</h2>



<p>Das Tal ist bekannt als letzter Zufluchtsort der Inkas nach der Eroberung Perus durch die Spanier. Es wird vermutet, dass sich dort 20&nbsp;000 Kämpfer versteckten und 38 Jahre lang für ihre Unabhängigkeit kämpften. Doch die Geschichte begann ganz anders. Manco Inca begrüsste Francisco Pizarro, als dieser 1533 in Cuzco ankam, und Pizarro erkannte ihn als Inka-Herrscher an. Doch Manco Inca wurde immer unzufriedener mit der spanischen Führung, die zu viel Gold und Silber als Steuer verlangte und den traditionellen Glauben nicht tolerierte. Manco Inca sah wie seine Figur nur noch Deko war, er hatte keine Macht mehr.</p>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Deshalb versuchte er, die Stadt zurückzuerobern. Mit dem Versprechen, den Spaniern goldene Statuen zu bringen, konnte Manco Inca die Stadt verlassen und eine Armee aufstellen. Mit 10 000 Mann kehrte er zurück und belagerte Cuzco neun Monate lang. Doch es half alles nichts. Nach mehreren Kämpfen und als die Spanier Hilfe bekamen, zog er sich mit seinen Leuten in das Tal von Vilcabamba zurück. Manco Inca wurde 1545 ermordet und seine Söhne konnten den Spaniern nichts mehr gross entgegensetzen. Tupac Amaru, sein Sohn, der nach Manco Inca die Führung des Widerstandes übernahm, wurde schliesslich 1572 zum Tode verurteilt und auf dem Hauptplatz von Cuzco öffentlich enthauptet. Damit war der Widerstand beendet.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">4500 Meter über Meer und wieder runter</h2>
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<p>Das Tal ist nicht weit entfernt von Cuzco, aber schwer zugänglich. Auch heute noch. Die Strecke zieht sich. Die Strasse ist schmal und windet sich von Tal zu Tal durch die Anden. Von 1000 Höhemetern auf über 4500 Meter, vom Grün des Amazonas in den eisigen Nebel. Der Erste Pass ist geschafft. Vier weitere liegen noch vor uns.</p>



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<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img decoding="async" width="576" height="1024" src="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2025/01/Vilcabamba_Strasse2-576x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1157" style="aspect-ratio:3/4;object-fit:cover;width:auto;height:300px" srcset="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2025/01/Vilcabamba_Strasse2-576x1024.jpg 576w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2025/01/Vilcabamba_Strasse2-169x300.jpg 169w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2025/01/Vilcabamba_Strasse2-scaled.jpg 1441w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Zick-Zack-Strasse rauf.</figcaption></figure>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="748" height="1024" src="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2025/01/Vilcabamba_Wueste-748x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1158" style="aspect-ratio:3/4;object-fit:cover;width:auto;height:300px" srcset="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2025/01/Vilcabamba_Wueste-748x1024.jpg 748w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2025/01/Vilcabamba_Wueste-219x300.jpg 219w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2025/01/Vilcabamba_Wueste.jpg 1168w" sizes="auto, (max-width: 748px) 100vw, 748px" /><figcaption class="wp-element-caption">Wüstenlandschaft im Tal.</figcaption></figure>
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<p>Der Verkehr ist gering. Zum Glück, denn an den meisten Stellen ist der Platz für ein Fahrzeug schon knapp. Viele Hänge sind abgerutscht, immer wieder müssen wir kleine Bäche überqueren. Und doch steht noch im hintersten Winkel ein Häuschen aus Stein und Lehm, auf der Wiese grasen die Pferde, Schafe, Alpakas und Lamas.</p>



<p>Runter, rauf, so geht es stundenlang. Der Toyota verträgt die Höhe nicht. Zu wenig Sauerstoff, weniger Leistung. Die Heizung läuft damit der Motor nicht überhitzt und wir nicht anhalten müssen. Viel schneller ginge es trotzdem nicht, denn die Strasse hat zu viele Kurven.</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2025/01/Vilcabamba_Gletscher-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1153" style="aspect-ratio:3/4;object-fit:cover;width:auto;height:300px" srcset="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2025/01/Vilcabamba_Gletscher-768x1024.jpg 768w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2025/01/Vilcabamba_Gletscher-225x300.jpg 225w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2025/01/Vilcabamba_Gletscher.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Blick auf den Gletscher.</figcaption></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Als es dunkel wird, fragen wir in einem Dorf, ob wir da übernachten können. Aber es fängt gerade an zu nieseln und der Lehrer rät uns, nach Amaybamba zu fahren. Sonst könnte es sein, dass wir am nächsten Tag nicht weiterkommen. Denn der Regen bringt die Strasse immer wieder ins Rutschen. Aber im Moment sei sie in Ordnung, er sei schon oft in der Nacht gefahren, das ginge. Also gut, zwei Stunden den Berg wieder runter. Den Abgrund sehen wir zum Glück nicht.</p>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Völlig müde kommen wir an, ein letzter Essensstand ist noch offen und es gibt frittiertes Poulet. Es schmeckt besser als erwartet und die Kinder der Köchin löchern uns mit Fragen. Die Gegend sei berühmt für ihren Kaffee, deshalb kommen manchmal Ausländer für die Firmen oder ob wir Missionare seien. Sie kennen sonst keine Weissen. Für jeden gab es noch eine fremde Münze: einen Euro und fünfzig Rappen. Und zum Dank ein strahlendes Lachen für uns.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Und wo gibt es Diesel?</h2>
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<p>Am nächsten Morgen geht die Suche nach Treibstoff weiter. Wir haben nicht mehr viel im Tank und der Reservetank ist auch fast leer. Der Toyota hat auf der Strecke wegen der Höhe viel mehr verbraucht. Normalerweise reicht unser 90-Liter-Tank locker für 450 Kilometer.</p>



<p>In den Dörfern entlang der Strecke haben wir nach Petróleo, also Diesel, gefragt und wurden immer auf das nächste Dorf vertröstet. Doch der Lehrer vom Vortag hatte recht: In Amaybamba werden wir fündig. In einem ganz normalen kleinen Lebensmittelladen gibt es auch drei grosse Kunststofftanks mit Treibstoff. Nach mehrmaligem Nachfragen wissen wir, was wir tanken müssen und bekommen drei Gallonen (ca. 10 Liter) in einem Eimer und einen Trichter zum Einfüllen. Gesagt, getan und weiter geht’s. Der Tank sollte zumindest knapp reichen.</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="577" src="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2025/01/Vilcabamba_Tankstelle-1024x577.jpg" alt="" class="wp-image-1155" style="aspect-ratio:4/3;object-fit:cover;width:auto;height:300px" srcset="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2025/01/Vilcabamba_Tankstelle-1024x577.jpg 1024w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2025/01/Vilcabamba_Tankstelle-300x169.jpg 300w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2025/01/Vilcabamba_Tankstelle-2000x1126.jpg 2000w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Lebensmittelladen und Tankstelle.</figcaption></figure>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2025/01/Vilcabamba_Tanken-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1156" style="aspect-ratio:3/4;object-fit:cover;width:auto;height:300px" srcset="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2025/01/Vilcabamba_Tanken-768x1024.jpg 768w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2025/01/Vilcabamba_Tanken-225x300.jpg 225w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2025/01/Vilcabamba_Tanken-2000x2667.jpg 2000w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2025/01/Vilcabamba_Tanken-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Beim Tanken.</figcaption></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Rauf, runter, einmal in die Kälte der Berge mit Blick auf die Gletscher und dann wieder runter in die Hitze des kargen Tals. Hinauf durch den Nebelwald, hinunter entlang der Plantagen.</p>



<p>Wunderschön, aber endlos. Irgendwann wollen wir einfach nur noch auf die Asphaltstrasse und zu einer richtigen Tankstelle.</p>
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		<title>Tanken in Südamerika: ein Abenteuer zwischen Preisen, Bürokratie und Glück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cora]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 May 2024 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Landcruiser]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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					<description><![CDATA[Tanken kann so einfach sein, oder auch nicht. Hier ist es jedenfalls auch immer mal wieder ein Abenteuer.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>In den meisten europäischen Ländern ist Tanken eine einfache Angelegenheit. In Südamerika hingegen, kann jeder Stopp an einer Tankstelle zum Abenteuer werden. Auf diesem Kontinent variieren die Preise stark, die Verfügbarkeit ist ein Problem und die Vorschriften für Ausländer erschweren den Vorgang.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Hohe Preise, aber Treibstoff vorhanden</h3>
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</div>



<p>In Brasilien zum Beispiel ist Diesel von guter Qualität und an den Hauptstrassen leicht erhältlich, obwohl es in abgelegenen Gebieten schwierig sein kann, eine Tankstelle zu finden. Die Preise sind auch höher. Dazu mehr in unserer <a href="https://travel.mylife4.net/6-monate-unterwegs-ein-rueckblick-in-zahlen/" target="_blank" rel="noopener" title="Statistik">Statistik</a>.</p>



<p>In Paraguay, Chile und Uruguay ist die Situation ähnlich. Argentinien und Bolivien stellen jedoch eine Herausforderung dar.</p>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized has-custom-border is-style-rounded"><img decoding="async" src="https://travel.mylife4.net/wp-content/uploads/2024/05/petrol_argentina-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-835" style="border-radius:10px;aspect-ratio:4/3;object-fit:cover;width:350px"/><figcaption class="wp-element-caption">Warteschlange in Patagonien. Foto von Chanti.</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Erst gab es Engpässe, dann stiegen die Preise</h3>



<p>Argentinien war wechselhaft. Im Oktober 2023 kam es zu einer Treibstoffknappheit mit langen Schlangen an den Tankstellen. In abgelegenen Gebieten mit grossen Entfernungen wie Patagonien war es wichtig, so oft wie möglich zu tanken. Allerdings waren die Preise zu dieser Zeit aufgrund des Wechselkurses (0,53 US$/l) relativ niedrig. Also haben wir trotz der Wartezeit so oft und viel getankt, wie wir konnten.</p>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Die Situation änderte sich nach der Wahl von Milei und der Angleichung des offiziellen Dollars an den Blue Dollar, was aufgrund der Inflation nicht nur des argentinischen Pesos, sondern auch des Dollars zu einem Preisanstieg (fast 1,04 US$/l) führte. Die Verfügbarkeit war jedoch besser, auch wenn es immer noch Schlangen an den Tankstellen gab.</p>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Sonderpreis für Ausländer</h3>



<p>Bolivien ist dagegen ein Sonderfall. Das Land arbeitet mit hohen Subventionen, Treibstoff wird seit 19 Jahren subventioniert. Im Jahr nach der Einführung des Festpreises gab es eine kleine Preisanpassung. Evo Morales versuchte 2010, den Preis erneut anzupassen, stiess aber auf grosse Proteste, die ihn zwangen, die Massnahme rückgängig zu machen. Die Subventionierung kostet den bolivianischen Staat jährlich 1,4 Milliarden Dollar.</p>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Da die Bevölkerung Preiserhöhungen radikal ablehnt, versuchen die Regierungen, die Kosten durch eine Veränderung der Energielandschaft zu senken, z.B. durch die Förderung von Erdgas oder Biokraftstoffen. Der Mangel an Dollars erschwert die Versorgung des Landes zusätzlich, so dass es immer wieder zu langen Schlangen an den Tankstellen kommt.</p>



<p>Bolivianer kaufen Treibstoff für rund 0,54 US$/l, Ausländer zahlen den Standardpreis von rund 1,27 US$/l. Theoretisch. In der Praxis ist Tanken Glückssache.</p>
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<h3 class="wp-block-heading">Auf der Suche nach Tankstellen</h3>
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<p>Um in Bolivien tanken zu können, muss man sein Nummernschild in das System eingeben, aber nicht alle Tankstellen (auch wenn sie einem helfen wollen) können ausländische Nummernschilder erfassen. Dann gibt es Kameras (ob die funktionieren, ist fraglich), um &#171;Diebstähle&#187; zu vermeiden. So kommt es manchmal vor, dass man nicht tanken kann und sich eine andere Tankstelle suchen muss. Unsere Freunde (Benziner) mussten 11 &#8211; elf &#8211; Tankstellen anfahren, bis sie eine fanden, an der sie tanken konnten.</p>



<p>Um sich das Leben zu erleichtern (und etwas billiger zu kommen), wird oft gebeten, &#171;ohne Rechnung&#187; zu tanken und einen Preis zu vereinbaren (variiert zwischen 0,70 und 1&nbsp;US$/l). Der Tankwart gibt dann das Kennzeichen eines anderen Fahrzeugs mit ähnlichen Merkmalen ein, insbesondere eines Fahrzeugs mit der gleichen Treibstoffart (Benzin oder Diesel, da dies im System festgelegt ist) und einem Tank mit ähnlicher Grösse. Natürlich behalten sie die Differenz zwischen dem offiziellen und dem vereinbarten Preis. Korruption? Nun ja&#8230;</p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Ein grosser Tank bringt viel</h3>
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<p>In unserem Fall haben wir einen 270-Liter-Tank. Das hat uns die Reise erleichtert. Ausserdem konnten wir während der drei Monate immer zum ortsüblichen Preis, mit kleinem Trinkgeld, tanken. Einfach, weil wir den Luxus hatten, nach dem Dieselpreis fragen zu können und zu gehen, wenn er zu teuer war. Anders wäre es gewesen, wenn wir keine andere Wahl gehabt hätten, als zu nehmen, was wir kriegen konnten.</p>
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</div>



<p>Es stimmt, dass wir Ausländer sind und es uns leisten können, den internationalen Preis zu zahlen. Ausserdem zahlen wir keine Steuern im Land, dieberechtigen, von der Subvention zu profitieren. Aber es ist auch nicht so, dass das, was man zahlt, dem Staat zugutekommt. Kaum jemand, den wir kennen, hat eine Rechnung erhalten, selbst wenn er den internationalen Preis bezahlt und danach gefragt hat (wir wissen es nicht genau, aber wahrscheinlich landet das Geld nicht in der Staatskasse, sondern in den Taschen von irgendjemandem).</p>



<p>Dann ist da noch die Qualität des Treibstoffs. Das Auto unserer Freunde ging nicht mehr, er ist Mechaniker und als er es reparierte, fand er Metallstückchen und feste Partikel unbekannter Herkunft im Benzinfilter. Besser, man hat ein Auto mit einem nicht allzu empfindlichen Motor.</p>



<p>Wir haben in Südamerika definitiv gelernt, dass etwas so Einfaches wie Tanken zu einem Abenteuer oder einer endlosen Warterei werden kann.</p>



<p>Wir haben noch weitere südamerikanische Länder vor uns, also wird es sicher bald ein Update zu diesem Thema geben.</p>
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		<title>Salar de Uyuni: ein Spiegel aus Salz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cora]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Apr 2024 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Landcruiser]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[Einen kurzen Ausflug zum grössten Salzsee der Welt: Salar de Uyuni.]]></description>
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<p>Der Salar de Uyuni bietet ein einzigartiges Schauspiel. In der Ferne erscheint ein riesiger Spiegel, der das intensive Blau des Himmels reflektiert &#8211; eine Illusion, die sich verstärkt, je näher man kommt. Doch erst am Rande der Salzfläche offenbart sich das wahre Ausmass ihrer Schönheit: eine endlose weisse Decke aus 10 Milliarden Tonnen Salz. </p>



<p>Auf einer Höhe von 3 600 Metern erstreckt sich die grösste Salzwüste der Welt über 10 582 km<sup>2</sup>, ein scheinbar endloses Gebiet. Sie ist 120 Meter tief und besteht aus ein bis zehn Meter dicken Salzschichten, die von Schlammschichten durchzogen sind.</p>



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<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized has-custom-border is-style-rounded"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2024/04/salar_salz-1-1024x576.jpg" alt="Salzabbau auf dem Salar" class="wp-image-730" style="border-radius:10px;aspect-ratio:1;object-fit:cover;width:250px" srcset="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2024/04/salar_salz-1-1024x576.jpg 1024w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2024/04/salar_salz-1-300x169.jpg 300w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2024/04/salar_salz-1-2000x1125.jpg 2000w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2024/04/salar_salz-1.jpg 2016w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Salzabbau auf dem Salar de Uyuni.</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Die Sole, die reich an Lithium, Bor, Magnesium, Kalium und anderen Elementen ist, stellt mit einer jährlichen Förderung von etwa 25 Tonnen einen wichtigen Wirtschaftsmotor für die Region dar. Darüber hinaus beherbergt der Salar die grössten Lithiumreserven der Welt, deren Abbau jedoch durch Wasserknappheit behindert wird. Aber dadurch bleibt der Salar trotz des wirtschaftlichen Interesses auch erhalten.</p>
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</div>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>In unserem Fall gab es genug Wasser. Die Regenzeit bot ein zusätzliches Spektakel: Eine dünne Wasserschicht bedeckte die Salzoberfläche und verwandelte die Landschaft in einen noch perfekteren Spiegel. Das Wasser ist jedoch auch eine Herausforderung, denn es weicht die Salzschicht auf und Fahrzeuge können einsinken. Wir wurden sogar Zeuge, wie ein Lastwagen über Stunden langsam herausgezogen wurde.</p>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Vorsichtig und den Anweisungen der Reiseveranstalter folgend, wagten wir uns über den Salar und wichen gelegentlich den &#171;Salzaugen&#187; aus, Salzwasserquellen, die durch Verdunstung entstehen. Schliesslich erreichten wir wohlbehalten das Monument von Dakar, wo wir beschlossen, die Nacht zu verbringen.</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-large is-resized has-custom-border is-style-rounded"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2024/04/salardakar-1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-733" style="border-radius:10px;aspect-ratio:16/9;object-fit:cover;width:400px" srcset="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2024/04/salardakar-1-1024x576.jpg 1024w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2024/04/salardakar-1-300x169.jpg 300w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2024/04/salardakar-1-2000x1125.jpg 2000w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2024/04/salardakar-1.jpg 2016w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ehemaliges Salzhotel beim Dakar-Monument.</figcaption></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Der Sonnenuntergang war ein unvergessliches Schauspiel, und der Sonnenaufgang inmitten der Salzwüste, ohne Touristen, war trotz der Kälte ein Moment des Friedens.</p>
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<p></p>
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		<title>Batterien, Grenzen und Freundschaft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cora]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Mar 2024 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Ersatzteile]]></category>
		<category><![CDATA[Landcruiser]]></category>
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					<description><![CDATA[Ersatzteile gibt es zwar auch in Südamerika, aber sie passen nicht immer in ein europäisches Auto. Hier unsere Geschichte bis wir die "richtigen" Batterien gefunden haben.]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">1400 km durch Südamerika auf der Suche nach einem Ersatzteil</h2>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Heute nehmen wir euch mit auf eine Reise durch drei Länder auf der Suche nach einer Autobatterie und vergleichen dabei südamerikanische und europäische Entfernungen.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
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<h3 class="wp-block-heading">Kilometer 0: Samaipata, Bolivien</h3>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>In Samaipata, einem wunderschönen Ort am Fusse der Anden, wird unser Abenteuer von einer launischen Batterie unterbrochen. Das Auto springt nicht an. Doch mit Starthilfe (auch Jump-Starter genannt) und etwas Geduld springt der Land Cruiser wieder an.</p>



<p>In der Hoffnung, dass sich die Batterie wieder auflädt, fahren wir die Ruta del Che bis 3000 m ü. M. hinauf. Wir schlafen in der Höhe und am Morgen, mit etwas Gefälle, springt das Auto auch an. Die Batterie zeigt weiterhin Schwächen und wir beschliessen, nach Sucre, die Hauptstadt Boliviens, zu fahren; in der Überzeugung, dass wir dort sicher eine Lösung finden werden.</p>
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<figure class="wp-block-image aligncenter size-large has-custom-border is-style-rounded"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2024/03/Ruta_Che-1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-665" style="border-radius:15px" srcset="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2024/03/Ruta_Che-1-1024x576.jpg 1024w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2024/03/Ruta_Che-1-300x169.jpg 300w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2024/03/Ruta_Che-1.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Aussicht auf der Ruta del Che.</figcaption></figure>
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<h3 class="wp-block-heading">Kilometer 360: Sucre, Bolivien</h3>



<p>Nach zwei Tagen und 20 Batteriefachgeschäften steht fest: Die Batterien, die wir suchen, gibt es hier nicht.</p>



<p>Wir suchen AGM-Batterien, also, ventilregulierte Blei-Säure-Batterien. Sie werden verwendet, um in kurzer Zeit viel Energie zur Verfügung zu stellen, zum Beispiel um ein Auto zu starten. Sie sind ausserdem rüttelfest. Genau das, was wir brauchen, um weiterhin abgelegene Strassen zu fahren.</p>



<p>In Bolivien gibt es alles, aber meist alte Technik. Natürlich bekommt man in La Paz oder Santa Cruz auch europäische Batterien, allerdings zu horrenden Preisen. Sie wollten US$ 1000 für zwei Batterien, ohne Transport nach Sucre und ohne Garantie, dass sie auch ankommen.</p>



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<figure class="wp-block-image aligncenter size-large has-custom-border is-style-rounded"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2024/03/Batterie_abschleppen-1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-660" style="border-radius:15px" srcset="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2024/03/Batterie_abschleppen-1-1024x576.jpg 1024w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2024/03/Batterie_abschleppen-1-300x169.jpg 300w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2024/03/Batterie_abschleppen-1.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Michi am Abschleppseil befestigen, um das Auto anzurollen.</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Bei den in Sucre erhältlichen Batterien handelt es sich hauptsächlich um Nassbatterien, die in Europa kaum noch verwendet werden. Hier sind sie wegen des Preises noch üblich, erfordern aber eine ständige Wartung, einschliesslich der Kontrolle und des Nachfüllens des Elektrolytstandes mit destilliertem Wasser. Ausserdem sind sie deutlich grösser als unsere. Trotzdem werden sie mit dem Slogan &#171;Deutsche Technik&#187; beworben, wobei man sich fragt, aus welchem Jahr die Technik wohl stammt.</p>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Kilometer 857: Villazón, Grenze Bolivien-Argentinien</h3>
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<p>Voller Hoffnung machen wir uns auf den Weg nach Argentinien. Wir konsultieren die Toyota-Werkstätten, aber das Glück ist nicht auf unserer Seite. Die verfügbaren Batterien entsprachen weder unseren Bedürfnissen noch unserem Geldbeutel. Die Preise lagen zwischen US$ 600-700.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Eine unerwartete Wendung</h3>
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<p>An der Grenze erwähnt eine andere Reisende Chile als das gelobte Land der AGM-Batterien. Dank chilenischer Freunde kaufen wir die Batterien online, während wir an der bolivianisch-argentinischen Grenze anstehen. Es sind nicht die perfekten Batterien, aber immerhin sind sie vom Typ AGM, 100Ah und kosten &#171;nur&#187; US$ 300 inklusive Versand.</p>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Kilometer 1473: San Pedro de Atacama, Chile</h3>



<p>Wir fahren 12 Stunden mit reduzierter Leistung auf kurvenreichen Straßen über 4000 m ü. M. Das Beste daran ist, dass wir zwei Grenzen überquert haben, ohne den Motor auszuschalten. Wir stellen ihn nur nachts zum Schlafen ab, und morgens helfen uns Freunde, den Land Cruiser zu starten: sei es durch Rollen, Schieben oder Ziehen.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image aligncenter size-large has-custom-border is-style-rounded"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2024/03/Batterie_neu_2-1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-662" style="border-radius:15px" srcset="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2024/03/Batterie_neu_2-1-1024x576.jpg 1024w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2024/03/Batterie_neu_2-1-300x169.jpg 300w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2024/03/Batterie_neu_2-1.jpg 1599w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Neue Batterien montiert.</figcaption></figure>
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<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Die Freude über die Batterien währt nur kurz, denn wir stellen fest, dass sie nicht in die Motorhaube passen und ein Mechaniker versichert uns, dass sie nicht zum Starten des Autos taugen. Aber Michi hat mit seinem Einfallsreichtum und seinen wenigen Werkzeugen neue Halterungen und Anschlüsse geschaffen. Alles in allem mehr als 10 Stunden Arbeit.</p>
</div>
</div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Happy End</h3>
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<p>1400 Kilometer später, mit eingebauten Batterien, feiern wir unsere besondere Odyssee. Auf dieser Reise haben wir eine Strecke zurückgelegt, die mit einer Fahrt von Genf in der Schweiz nach Madrid in Spanien vergleichbar ist. Aber vor allem hat sie uns wieder einmal gelehrt, wie wichtig Geduld, Improvisation und die Hilfsbereitschaft der Reisenden sind, die wir unterwegs treffen.</p>
</div>
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		<title>Erste Tage in Montevideo</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cora]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Oct 2023 17:04:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uruguay]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Hafen]]></category>
		<category><![CDATA[Landcruiser]]></category>
		<category><![CDATA[Montevideo]]></category>
		<category><![CDATA[Verschiffung]]></category>
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					<description><![CDATA[Warten, warten, warten. Dazu noch schlechtes, teures Essen und eiskalter Wind. So waren unsere ersten Tage in Uruguay.]]></description>
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<p>Grautöne, grelle Sonne, kalter Wind. Verfallende Gebäude aus den 1920er Jahren und stoische Bauten der Militärdiktatur. Anzugträger vor dem Nebeneingang der Börse Uruguays und ein Obdachloser, der sein Lager vor dem verschlossenen Haupteingang aufgeschlagen hat. Aufgerissene Strassen, die saniert werden. Überfüllte Busse, die im Minutentakt fahren. Überfüllte Mülleimer. Die ersten Blätter an den Bäumen.</p>



<p>Die Altstadt, Ciudad Vieja, von Montevideo hinterlässt bei uns einen gemischten Eindruck. Montevideo ist nach Wellington und Canberra die drittsüdlichste Hauptstadt der Welt. Entsprechend kühl und feucht ist das Wetter. Dazu kommt, dass der Frühling gerade erst begonnen hat. Aber die ersten wärmeren Sonnenstrahlen tun gut. Wir geniessen sie auf den Terrassen, während wir auf das Auto warten.</p>
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<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://travel.mylife4.net/wp-content/uploads/2023/10/20231002_121801-1002x1024.jpg" alt="" class="wp-image-237" style="width:undefinedpx;height:300px"/><figcaption class="wp-element-caption">Haupteingang der Börse von Montevideo</figcaption></figure>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://travel.mylife4.net/wp-content/uploads/2023/10/20231003_164035-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-238"/><figcaption class="wp-element-caption">Aussicht vom Zahnarztstuhl auf die Plaza Independencia</figcaption></figure>
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<p>Montevideo ist die teuerste Stadt Südamerikas. Das spürt man. Zudem ist die Qualität der Produkte alles andere als überzeugend. Auch die Auswahl an Essen ist gering: Milanesa (Schnitzel), Burger, Chivito (Sandwich), Pizza und weichgekochte Pasta. Das war’s.</p>



<p>Zur Abwechslung vom Warten dürfen wir Schlange stehen. Drei Stunden für die Ankunftsbescheinigung im Ministerio de Inmigración (Ausländerbehörde). Es ginge sicher alles auch schneller. Aber zuerst muss man anstehen, um sich anzumelden; dann warten, bis man aufgerufen wird, um sich noch einmal auszuweisen; dann noch einmal, um den Zahlschein zu bekommen, dann bezahlen und mit der Bestätigung zurück an den Schalter. Die Ankunftsbescheinigung brauchen wir zusammen mit dem Pass, Führerschein, Fahrzeugausweis und dem Mercosur-Versicherungsnachweis, um das Auto aus dem Container zu holen. Alles läuft über einen Agenten vor Ort. Doch auch so wird man immer wieder auf später vertröstet. Wir mussten von Tag zu Tag planen und immer wieder nachfragen.</p>
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<p>Am Mittwochnachmittag war es dann so weit. Mit dem ganzen Gepäck und genügend US-Dollar für den Agenten ging es zum Hafen. Dort hiess es wieder warten und zuschauen. Acht Mann waren nötig, um drei Fahrzeuge aus einem Container zu holen. Die Schlanken haben sich seitlich an den Fahrzeugen nach vorne gezwängt, um die Batterien anzuhängen und die Radbefestigung zu lösen. Die Breiteren haben hinten die Befestigung gelöst. Der Breiteste machte sich Notizen auf seinem Klemmbrett. Das nennt man Arbeitsaufteilung. Am Ende gab es vom Zoll noch die temporäre Einfuhrgenehmigung für das Fahrzeug. Rein ins Fahrzeug hat keiner geschaut. Was uns auch recht war – nach drei Stunden im Wind stehen.</p>



<p>Dann hiess es schnell raus aus dem Hafen und aus der Stadt. Der Küstenstrasse entlang nach Osten zum UY-Storage. Unsere Containerbuddies mit dem VW-Bus hatten den Tank so leer gefahren, dass der Motor immer wieder ausging. Also schnell eine Tankstelle suchen: leichter gesagt als getan. Gleich nebenan war schon eine. Nur die «Abbiegen verboten» Schilder mussten wir dafür leicht übersehen. Mit vollem Tank ging es weiter über gefühlt tausend Ampeln im Berufsverkehr. Doch zumindest wurde die Landschaft immer schöner. Kurz nach Sonnenuntergang kamen wir dann endlich an. Irgendwo in der Pampa Uruguays. Schnell noch was gegessen: Fertignudelsuppe sei Dank. Und durchgefroren vom Wind ins Bett.</p>
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		<title>Der Erste geht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cora]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Sep 2023 15:30:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorbereitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Landcruiser]]></category>
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					<description><![CDATA[Vollbepackt, mit hoffentlich allem drin und ganz allein, geht der Erste von uns schon auf die Reise. Mit dem Schiff von Basel nach Montevideo.]]></description>
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<p>Das Packen und Vorbereiten hat für uns erstmal ein vorläufiges Ende. Der Land Cruiser ist gepackt und es sollte alles drin sein, was drin sein muss. Wir haben ihn nach Basel gebracht und jetzt ist er schon irgendwo mitten auf dem Atlantik in Richtung Uruguay unterwegs. </p>



<p>Aber der Reihe nach, denn so entspannt, wie es sich anhört, war es definitiv nicht.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-image-fill is-style-default"><figure class="wp-block-media-text__media" style="background-image:url(https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2023/09/20230823_112903-1-670x1024.jpg);background-position:50% 50%"><img loading="lazy" decoding="async" width="670" height="1024" src="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2023/09/20230823_112903-1-670x1024.jpg" alt="Der Land Cruiser vor dem Container" class="wp-image-282 size-large" srcset="https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2023/09/20230823_112903-1-670x1024.jpg 670w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2023/09/20230823_112903-1-196x300.jpg 196w, https://travelandwildlife.de/wp-content/uploads/2023/09/20230823_112903-1.jpg 1424w" sizes="auto, (max-width: 670px) 100vw, 670px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Zuerst musste der Toyota startklar gemacht werden. Michis Job. Ist ja auch sein Baby. Und für Cora hiess es: mithelfen. </p>



<p>Zuerst einmal gab es neue , eine Heckkamera und alles wurde auf Zustand und Funktion überprüft. </p>



<p>Cora durfte mit einer Minikamera den Dieseltank inspizieren. Der sollte ja sauber sein, denn leider sammelt sich dort Rost an, also noch bevor der Motor gestartet wurde, hiess es eintauchen. Die Verschachtelung des Tanks half nicht wirklich und erkennen konnte sie sowieso nichts. Alles sah gleich aus. Ihre Nerven haben dann nach einer Stunde entschieden, dass das schon passen wird (nach Rückfrage natürlich). Das Auto fährt jedenfalls. So viel dazu.</p>
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<p>Michi war mit dem Einbau der Heckkamera beschäftigt, wobei Cora sich nicht alle Zubehörteile angeschaut hatte, und er verbrachte ein paar Stunden mehr damit, als es nötig gewesen wäre.</p>



<p>Tja, so ging es etwa einen Monat hin und her. Irgendwie gab es immer wieder etwas zum Abändern oder Installieren. Dann war es auch schon Mitte August. Drei Tage vor der Einschiffung fand Michi, dass er doch noch eine Kiste unter das Auto anbringen muss. Zusätzlicher Stauraum. Schon sehr praktisch, nur der ganze Stress wäre nicht nötig gewesen.</p>



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<p>Alles drin und verstaut, Cora spät abends von der Arbeit abgeholt, ging es Richtung Basel. In Liestal fanden wir kurz vor Mitternacht noch einen Imbissstand und übernachteten in der Nähe. Früh am Morgen ging es dann direkt zum Auhafen in Basel. Dort trafen wir unsere Containerbuddies und konnten uns um die letzten Details kümmern: Auto kontrollieren und in den Container reinfahren. Ganze 3 cm Platz hatten wir noch in der Höhe.</p>



<p>Die Autobatterie wurde abgehängt und die Räder mit Holzrahmen am Containerboden fixiert. Als alle drei Fahrzeuge drin waren, wurde der Container geschlossen und verplombt. Dann hiess es für den Toyota warten auf das Schiff und wir konnten auf die Reise anstossen. </p>
</div>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://travel.mylife4.net/wp-content/uploads/2023/09/20230823_114904-593x1024.jpg" alt="Michi kommt noch knapp wieder raus." class="wp-image-283" style="aspect-ratio:3/4;object-fit:cover"/><figcaption class="wp-element-caption">Michi kommt noch knapp wieder raus.</figcaption></figure>
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<p>Der Container durfte den Rhein hinunter bis nach Antwerpen fahren. Dort wartete schon die Cap San Sounio unter Panamaflagge auf die Weiterreise nach Südamerika. Von dort ging es kurz zu Cora&#8217;s Eltern in die Meerenge von Gibraltar, um in Tanger-Med einen Zwischenstopp einzulegen. Dann ging es über den Atlantik direkt nach Brasilien. Jetzt ist der Toyota schon bald in Montevideo, wo wir auch schon auf ihn warten.</p>
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